Glowing UFO hovering over a coastal city at night around a large bay.

Die große Enthüllung: USA öffnet UFO-Archive und mit Japan zieht der nächste Staat mit

Was lange als Verschwörungstheorie galt, ist seit dem 8. Mai 2026 offiziell: Das US-Verteidigungsministerium veröffentlicht erstmals nie gezeigte Akten, Videos und Fotos zu UAPs – darunter spektakuläre Aufnahmen aus dem Pazifik nahe Japan. Die Welt hält den Atem an.


Der historische Moment: Das Pentagon öffnet seine Akten

Es ist ein Datum, das in die Geschichte eingehen könnte: Am 8. Mai 2026 gab das US-Verteidigungsministerium – offiziell jetzt „Department of War“ – den Startschuss für die bislang umfangreichste Freigabe geheimer UAP-Dokumente (Unidentified Anomalous Phenomena) in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

Auf einer eigens eingerichteten Website unter war.gov/ufo können nun alle Bürgerinnen und Bürger weltweit – ganz ohne Sicherheitsfreigabe – auf Videos, Fotos und Originaldokumente aus den Archiven der US-Bundesbehörden zugreifen. Der erste Schub umfasst 162 Akten, weitere sollen nach und nach folgen.

Das Programm trägt den bezeichnenden Namen PURSUE – Presidential Unsealing and Reporting System for UAP Encounters. Auf seinen Social-Media-Kanälen schrieb US-Präsident Donald Trump dazu: „In einem Bemühen um vollständige und maximale Transparenz war es mir eine Ehre, meine Verwaltung anzuweisen, Regierungsakten zu Außerirdischem und extraterrestrischem Leben, UAPs und UFOs zu identifizieren und bereitzustellen. Die Menschen können selbst entscheiden – WHAT THE HELL IS GOING ON?“


Was die Akten enthalten: Von Apollo bis zum Pazifik

Die freigegebenen Materialien spannen einen weiten Bogen – von historischen Archivaufnahmen bis hin zu hochaktuellen militärischen Videosequenzen:

Apollo-Missionen: Zu den aufsehenerregendsten Fundstücken gehören Archivbilder der Apollo-12- und Apollo-17-Mondmissionen, auf denen unidentifizierte Objekte über dem Mondhorizont zu sehen sind. Astronaut Buzz Aldrin hatte schon nach Apollo 11 von einer „recht hellen Lichtquelle“ berichtet, die er nicht identifizieren konnte.

Rätselhaftes Objekt über Japan: Besonders viel Aufmerksamkeit erhält ein Foto aus dem Jahr 2024, das das US-amerikanische Indo-Pazifik-Kommando aufgenommen hat. Es zeigt ein fußballförmiges Objekt nahe der japanischen Küste, das bislang nicht identifiziert werden konnte.

Manöver, die keine bekannte Technologie erklären kann: Eine Infrarotaufnahme aus dem Ägäischen Meer (2023) zeigt ein UAP, das knapp über der Wasseroberfläche fliegt und dabei mehrfache 90-Grad-Kurven bei etwa 129 km/hvollzieht. Ein Staatsdepartement-Kabel aus der US-Botschaft in Tadschikistan von 1994 beschreibt, wie ein tadschikischer Pilot und drei US-Amerikanische Beobachter ein hell leuchtendes Objekt sahen, das über Kasachstan Korkschrauben und Kreise flog und 90-Grad-Kurven vollzog. Ein achtzackiger sternförmiger Körper aus einem Video von 2013 (Naher Osten) ergänzt das Bild.


Japan reagiert: „Analyse mit großem Interesse“

Tokio ließ nach der Pentagon-Veröffentlichung keine Zeit verstreichen. Kabinettssekretär Minoru Kihara erklärte auf einer Pressekonferenz: Japan analysiere die freigegebenen Akten – darunter zwei Videos mit UAP-Sichtungen nahe Japan – „mit großem Interesse“ und stehe dabei in enger Abstimmung mit den USA und anderen Ländern.

Auf die Frage, ob Japan selbst eigene UAP-Akten veröffentlichen werde, antwortete Kihara ausweichend: Man werde „fallweise nach umfassender Abwägung verschiedener Faktoren entscheiden, einschließlich des Risikos, dass nachrichtendienstliche Fähigkeiten offengelegt werden.“

Japan ist in der Frage also weder Vorreiter noch Bremser – doch die Tatsache, dass zwei der veröffentlichten Pentagon-Videos explizit den japanischen Gewässern zuzuordnen sind, macht das Land zum unfreiwilligen Mittelpunkt der globalen UAP-Debatte.


Was UFO-Anhänger sagen: „Endlich! Aber es ist nur der Anfang.“

In der UFO-Gemeinde überwiegt eine Mischung aus Genugtuung und Ungeduld. Whistleblower David Grusch, der 2023 unter Eid vor dem US-Kongress aussagte und behauptete, die US-Regierung verberge seit Jahrzehnten geheime Bergungsprogramme für außerirdische Objekte und sogar „nichtmenschliche biologische Überreste“, sieht sich durch die Veröffentlichung bestätigt – auch wenn der härteste Stoff seiner Aussagen in den aktuellen Akten noch nicht auftaucht.

Kongressabgeordneter Tim Burchett, einer der lautstärksten UFO-Transparenz-Verfechter, dankte Trump für sein Wort und mahnte gleichzeitig: „Ich möchte die Menschen daran erinnern, dass Transparenz nicht auf einmal geschieht – das wird Zeit brauchen.“

Abgeordnete Anna Paulina Luna wies darauf hin, dass 46 weitere UAP-Videos, die von Whistleblowern identifiziert wurden, noch ausstehen und vom Pentagon in einem weiteren Schub veröffentlicht werden sollen.

In der esoterischen und spirituellen UAP-Community – Stichwort: Disclosure-Bewegung – wird das Datum Mai 2026 bereits als Auftakt zu einer noch viel größeren Enthüllung gedeutet. Manche Ufologen rechnen mit einer Rede vor der UN oder einer gemeinsamen Kongresssitzung spätestens im Juli 2026, dem 79. Jahrestag des Roswell-Vorfalls. Die Hoffnung: Die Menschheit werde endlich erfahren, dass sie nicht allein im Universum ist – und dass außerirdische Technologie möglicherweise längst in staatlichen Programmen existiert.


Was Skeptiker sagen: „Mehr Spekulation, weniger Substanz“

Die nüchterne Gegenseite ist mindestens ebenso laut. Sean Kirkpatrick, ehemaliger Direktor des Pentagon-Büros AARO (All-domain Anomaly Resolution Office), kommentierte die Veröffentlichung mit kritischen Worten: Ohne eingehende Analyse werde die Freigabe „nur dazu dienen, mehr Spekulation, Verschwörungstheorien und Laien-Pseudowissenschaft zu befeuern“.

Den achtzackigen Stern-förmigen Körper aus dem Video von 2013 deutet Kirkpatrick schlicht als optisches Artefakt: ein heißes Strahltriebwerk, das ein Beugungsmuster in der Infrarotkamera erzeugt – nichts Übernatürliches.

Das AARO selbst hatte in seinem Bericht von 2024 nach der Untersuchung von über 2.000 Fällen festgestellt: Kein einziger bestätigt außerirdischen Ursprung. Etwa 15 Prozent der Fälle blieben offiziell ungeklärt – ein Wert, der trotz intensivierter Ermittlungen bemerkenswert stabil geblieben ist.

Astronomen und Physiker, wie der Harvard-Wissenschaftler Avi Loeb, der zwar grundsätzlich für die Suche nach außerirdischer Intelligenz eintritt, mahnen zu Bedachtheit: Der berühmte Jemen-Vorfall von 2024, bei dem eine US-Drohne ein leuchtendes kugelförmiges Objekt beschossen haben soll, das danach unversehrt weiterflog, sei nach seiner Einschätzung lediglich eine erhitzte Metalldrohne gewesen, die den Raketeneinschlag absorbiert hatte.


Die Bedeutung für das große Bild

Was bleibt, ist eine historische Zäsur – unabhängig davon, was die Akten letztlich beweisen oder nicht beweisen. Erstmals stellt eine US-Regierung der Welt unzensiert Bildmaterial und Dokumente zur Verfügung, die bislang tief im Staatsgeheimnis vergraben lagen. Allein das ist außergewöhnlich.

Ob hinter dem fußballförmigen Objekt nahe Japan ein chinesisches Aufklärungsgerät, ein unbekanntes Naturphänomen oder tatsächlich etwas steckt, das unsere Vorstellung von Realität auf den Kopf stellt – das werden kommende Analysen zeigen. Japan wird weiter beobachten. Das Pentagon wird weiter Akten freigeben. Und die Welt wird weiter fragen.

Vielleicht lautet die wichtigste Erkenntnis dieses Moments nicht: „Wir sind nicht allein.“ Sondern: „Wir wissen weniger, als wir dachten.“


Quellen: US Department of War (war.gov/ufo), Pentagon-Pressemitteilung vom 8. Mai 2026, Japan Times, ABC News, NBC News, Stars and Stripes

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